Description:
E8/E9 Diesellok Southern Pacific "Daylight"
Die Entwicklung der Stromlinien-Züge hat in den USA zu den schlanken "E-Units" der Electro-Motive Corporation (EMD seit 1937 die Lokomotiv-Abteilung von General Motors) geführt. Die ersten Dieselloks der Bauart waren die E-A für die "Baltimore & Ohio" und die E-1 für die Santa Fe. 1939 wurde dann die E3 eingeführt. Sie wurde die erste Standard-Fernschnellzug-Lokomotive. Die meisten berühmten Fernschnellzüge waren von ca. 1940 bis 1970 mit Lokomotiven aus der Reihe "E" bespannt. EMD baute etwa 1.200 Einheiten der E6, E7 und E8/9. Sicherstes Unterscheidungsmerkmal sind die Seitlichen Bullaugen. E6/7 haben viereckige Bullaugen, E8/9 haben runde Bullaugen. Die Lokomotiven unterscheiden sich sonst hauptsächlich in der Motorleistung. Nach dem 2. Weltkrieg begann EMD mit der Massenproduktion der E-8 (Motorleistung 2250 HP, Produktion 457 Stück), welche schließlich 1955 durch die äußerlich identische E9 (2400 HP, Produktion 144 Stück) abgelöst wurde.
Das sehr fein detaillierte Modell wird von zwei Motoren angetrieben. Es besitzt neben den funktionierenden Spitzensignalen, einem beleuchteten Führerstand, 2 eingebauten Rauchsätzen auch eingebaute, wassergeschützte Lautsprecher für nachzurüstende Geräuschelektronik.
Länge: 74cm